Aktuelles & Termine

conhIT - Satellitenveranstaltung 2012 von GMDS und BVMI

conhIT

Veranstaltungsort: Berlin

Programm

Montag, 23. April 2012              

Veranstaltungsort:
ABION Spreebogen Waterside Hotel, Alt Moabit 99, D-10559 Berlin

Freigegebene Vorträge finden Sie im Programm unter den jeweiligen Programmpunkten.

Workshops von Arbeits- und Projektgruppen der GMDS und des BVMI

13.00 - 13.30 Uhr 

13.20 Uhr
Registrierung und Begrüßungskaffee
Raum: 
Begrüßung durch den 1. Vizepräsidenten der GMDS, Herrn Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim)
Raum:

Workshop 1 

Uhrzeit: 
13.30-18.00 Uhr 
Ausrichter:
GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen" und TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. 
Thema: 
Elektronische Archivierung im Rahmen von Klinischen Studien 
Moderation: 
Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim), Volkmar Eder (Tübingen), Sebastian Claudius Semler (Berlin) 
Tagungsraum: 
 
Kurzbeschreibung: 
Mit der Zunahme der Digitalisierung und der rechnerunterstützten Kommunikation im Gesundheitswesen ist sicherzustellen, dass digitale Dokumente beweissicher erzeugt, ausgetauscht und aufbewahrt werden. Dies gilt auch für die Dokumentation und Archivierung von Patientenunterlagen im Rahmen von Klinischen Studien.

Für die Archivierung von Papierunterlagen gibt es anerkannte Standards, für die Archivierung von digital erzeugten und gescannten Unterlagen ist dies  jedoch noch nicht der Fall. Ziel der Veranstaltung ist es, für die elektronische Archivierung in Klinischen Studien die regulatorischen Grundlagen zur rechtssicheren und Good Clinical Practice (GCP)-konformen elektronischen Archivierung, die verfügbaren technischen Möglichkeiten und Standards und Lösungsansätze einschließlich Auditierungsverfahren zu präsentieren.

Zeitplan: 

  • 13.30 Uhr
    Begrüßung und Einführung, Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim)
    Moderation: Volkmar Eder (Tübingen)
  • 13.40 Uhr
    Klinische Studien: Grundlagen einschließlich Anforderungen an die Dokumentation und die Studienabläufe,
    Dr. Katja Krockenberger (Lübeck)
  • 14.10 Uhr
    Rechtliche Rahmenbedingungen für die elektronische Archivierung von Studienunterlagen, Sebastian C. Semler (Berlin)
  • 14.40 Uhr
    Patientenaktenarchive: Revisionssicherheit und Konformität nach GCP,
    Sebastian C. Semler (Berlin) 
  • 15.00 Uhr
    Ersetzendes Scannen von Studienunterlagen - besondere Anforderungen unter Berücksichtigung des Schlierseer Memorandums, Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim)
  • 15.30 Uhr
    Kaffeepause
    Moderation: Insa Bruns (Köln/Berlin)  
  • 16.00 Uhr
    Eckpunktepapier zur elektronischen Archivierung papierbasierter Krankenunterlagen von Studienpatienten, Christian Kohl (Heidelberg)
  • 16.30 Uhr
    Auditierung des digitalen Studienarchivs des Universitätsklinikums Tübingen, Volkmar Eder (Tübingen) 
  • 16.50 Uhr
    Auditierung des digitalen Studienarchivs des Universitätsklinikums Heidelberg,
    Christian Kohl (Heidelberg)
  • 17.10 Uhr
    Auditierung eines digitalen Studienarchivs aus Sicht eines Scan-Dienstleisters,
    Oliver Paul (Rottenburg)
  • 17.30 Uhr
    Standards für Klinische Studien,
    Dr. Johannes Drepper (Berlin)   
  • 17.50 Uhr
    Abschlussdiskussion
    Sebastian C. Semler (Berlin) 
  • 18.00 Uhr  Ende des Workshops

Workshop 2

 
Uhrzeit:
13.30-18.00
Ausrichter:
GMDS-Arbeitsgruppe "Informationssysteme im Gesundheitswesen (KIS)" und GMDS-Arbeitsgruppe "Methoden und Werkzeuge für das Management von Krankenhausinformationssystemen (mkmKIS)"
Thema:
Methoden, Werkzeuge und Techniken zum  Informationsmanagement im Gesundheitswesen Instrumente zum erfolgreichen Führen von IT- Projekten und -Organisationen
Moderation:
Dr.  Pierre-Michael Meier (Grevenbroich), Dr. Konrad Walser (Bern)
Tagungsraum:
 
Kurzbeschreibung:
Erfolgreiche IT-Projekte im Krankenhaus sind Mangelware. Diesen Eindruck erhält man, wenn man mit Anwendern spricht. Sucht man erfolgreiche IT-Projekte und hinterfragt dabei den Grund ihres Erfolges, so ist die Antwort einhellig: "Der Erfolg lag in der konsequenten Anwendung von Instrumenten und Methoden, unter anderem des Projektmanagements, und in dem Rückhalt in der Krankenhausleitung."
Bezogen auf das erfolgreiche Management von IT-Projekten, begegnet man immer wieder Schlagwörter wie „in Time", „in Line" und „in Budget". Hinsichtlich des erfolgreichen Managements von IT-Organisationen sind die „IT-Strategie" und  die Operationalisierung der Strategie mit einem „IT-Masterplan“ einschließlich detaillierten Maßnahmen, Budgets etc. von hoher Bedeutung.
In dem Workshop werden diese Themen ganzheitlich betrachtet, d.h. es werden Instrumente angesprochen, Beispiele für Krankenhausstrategien inkl. IT-Strategie und -Masterplanung diskutiert, theoretische Betrachtungen zu diesen Punkten vorgenommen und der Blick eines Beratungshauses eingeholt. In der abschließenden Podiumsdiskussion soll priorisiert werden,  welche Schritte möglichst bald erforderlich sind und welche Schritte in einem gewissen Zeitraum in Angriff genommen werden sollten.

Zeitplan:

Workshop 3

Uhrzeit: 
13.30-18.00 Uhr 
Ausrichter: 
GMDS-Arbeitsgruppe "Medizinmanagement (Medizin-Controlling, Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Prozessmanagement)"
Thema: 
Casemanagement im Krankenhaus - Königsweg oder Groschengrab
Moderation: 
Burkhard Fischer (Düsseldorf), Dr. Matthias Schäg (Lauterbach), Prof. Dr. Kurt Becker (Erkelenz)
Tagungsraum: 
 
Kurzbeschreibung:
Aufnahme- und Entlassmanagement, Dokumentation und Kodierung sind nur Einige der zunehmenden, teilweise neuen Aufgaben in der Organisation eines Krankenhauses. Wie sind diese Aufgaben unter den Rahmenbedingungen zunehmend begrenzter Ressourcen sinnvoll lösbar?

In diesem Kontext gibt es zahlreiche Versuche in Krankenhäusern Projekte aufzusetzen um dem Optimierungsdruck zu begegnen. Oft ist in diesem Kontext das Schlagwort „Casemanagement“ zu hören. In der Diskussion erlebt man jedoch, dass dieses unterschiedlich verstanden und mit Inhalt gefüllt wird.

Ist die Methode „Casemanagement“ eine oder gar „die“ Lösung oder ist es wichtiger auf Dokumentation und Kodierung zu setzen? Geht das alles zusammen? Und wenn ja - wie?

Zeitplan: 

  • 13.30 Uhr
    Begrüßung und Vorstellung der Workshopteilnehmer, Burkhard Fischer (Düsseldorf)
  • 13.50 Uhr
    Was braucht das Krankenhaus? - Eine Einführung in die Thematik Casemanagement, Dr. Matthias Schäg (Lauterbach)
  • 14.40 Uhr
    Die Methode "Casemanagement" im Krankenhaus - Mäglichkeiten und Grenzen Dr. Rudolf Pape (Köln; Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) e.V.)
  • 15.30 Uhr
    Kaffeepause
  • 16.00 Uhr
    Erfahrungen mit Casemanagement im Krankenhausalltag, Dr. Jörg Liebel (Fürth)
  • 16.45 Uhr
    Podiumsdiskusson
    Moderation: Burkhard Fischer (Düsseldorf)
  • 17.30 Uhr
    Resümee
    Dr. Matthias Schäg (Lauterbach)
  • 18.00 Uhr
    Ende des Workshops 

Workshop 4

Uhrzeit: 
13.30-18.00 Uhr 
Ausrichter: 
GMDS-Arbeitsgruppe "Wissensbasierte Systeme in der Medizin"
Thema: 
Medizinische Entscheidungsunterstützung - Kollaborationsansätze und Wissensrepositorien
Moderation: 
Dr. Cord Spreckelsen (Aachen), Prof. Dr. Wilfried Honekamp (Zittau-Görlitz)
Tagungsraum: 
 
Kurzbeschreibung: 
Den nachweislichen Vorteilen des Einsatzes entscheidungsunterstützender Komponenten in der klinischen Routine stehen nach wie vor hohe Hürden gegenüber: Der Aufwand für die Implementierung und die nachhaltige Pflege der verwendeten Wissensbasen ist immens, hinzu kommen Anforderungen an Daten- und Qualitätssicherung sowie Zertifizierungsprozesse. Eine verbesserte Standardisierung und vertiefte Kollaboration sind daher Voraussetzungen für die  wirkungsvolle Verbreitung entscheidungsunterstützender Komponenten. Auf nationaler Ebene verfolgt z. B. die US-amerikanische Morningside-Initiative diesen Ansatz.

Der Workshop zielt darauf, entsprechende Standardisierungs- und Kollaborationsansätze im deutschsprachigen Raum sichtbar zu machen und Möglichkeiten zur deren Verbreitung zu diskutieren.

Zeitplan: 

Workshop 5

Uhrzeit: 
13.30-18.00 Uhr  
Ausrichter: 
GMDS-Arbeitskreis "Orthopädie und Unfallchirurgie"
Thema: 
Telemedizin im Rettungsdienst - Chancen und Herausforderungen
Moderation: 
Dr. Christian Juhra (Münster) 
Tagungsraum: 
 
Kurzbeschreibung: 
Telemedizinische Anwendungen finden immer weitere Verbreitung, auch über die Grenzen des Krankenhauses hinaus. In der präklinischen Notfallversorgung werden dabei an telemedizinische Anwendungen besondere Anforderungen gestellt, da hier einerseits Geschwindigkeit lebensrettend sein kann und andererseits die vorliegenden Informationen über den Patienten nur spärlich sind. Im Rahmen des Workshops werden exemplarisch erfolgreiche Projekte vorgestellt, die den Einsatz der Telemedizin zu unterschiedlichen Zwecken (Datenaustausch, Kommunikation, Disposition etc.) darstellen. Zudem sollen die spezifischen Problemfelder und speziellen Anforderungen der Telemedizin im Rettungsdienst erarbeitet und mögliche Lösungswege diskutiert werden.

Zeitplan: 

  • 13.30 Uhr
    Begrüßung
  • 13.45 Uhr
    Stroke, Cardio, Trauma Angel etc. - telemedizinische Voranmeldung im Notfallmanagement (PDF, 7,5 MB), Dr. Asarnush Rashid (Karlsruhe) 
  • 14.30 Uhr
    Telematische Unterstützung der  Schwerverletztenversorgung, Dr. Christian Juhra (Münster) 
  • 15.30 Uhr
    Kaffeepause 
  • 16.00 Uhr
    Telemedizin im militärischen Einsatz, Dr. Sebastian Hentsch (Koblenz); Dr. Thomas Weber (Köln) 
  • 16.40 Uhr
    Technische Herausforderungen und  Chancen, Dr. Janko Ahlbrandt (Gießen); Markus Birkle (Heidelberg)
  • 17.20 Uhr
    Podiumsdiskussion: Telemedizin im Rettungsdienst - technische Spielerei oder Segen für den Patienten? 
  • 18.00 Uhr
    Ende des Workshops 

Workshop 6

Uhrzeit:
13.30-18.00 Uhr  
Ausrichter: 
Berufsverband Medizinischer Informatiker (BVMI) e. V. und IHE Deutschland e.V. 
Thema:
Neue Ansätze zur Interoperabilität von IT-Systemen in Deutschland - Bestandsaufnahme und Ausblick -
Moderation: 
Prof. Dr. Björn Bergh (Heidelberg), Dr. Carl Dujat (Erkelenz) 
Tagungsraum:  
 
Kurzbeschreibung:
Die  Vorträge und Diskussionen legen ihre Schwerpunkte auf die folgenden Kernfragen und -bereiche:
1. Was muss ich heute beachten, damit mein heutiges IT-System morgen die neuen Entwicklungen unterstützt?
2. Leitfaden für die einrichtungsübergreifende Kommunikation in Deutschland.
3. Medizintechnik und IT - Interoperabilität im OP.
4. eCommerce: Effiziente Prozesse im Einkauf durch Interoperabilität.

Der Workshop richtet sich an Verantwortliche beim Einkauf und Betrieb von IT-Lösungen sowie das Produktmanagement von Healthcare-IT-Firmen und sonstige an diesem Prozess Beteiligte (Berater, Systemintegratoren,…).

Zeitplan:  

ab 18.00 Uhr 
Abendveranstaltung mit Abendessen, gemütlichem Beisammensein und kurzem Vortrag für die Teilnehmer aller Workshops

Dr. Carl Dujat (Erkelenz): Grußworte des BVMI-Präsidenten

Prof. Dr. Paul Schmücker (1. Vizepräsident der GMDS, Mannheim): Medizinische Informatik in Deutschland – Schwerpunkte, Stärken, Schwächen und Zukunftsperspektiven